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A20F1101 Ausstellung "Im Schatten von Auschwitz"
Eine Wanderausstellung der Bundeszentrale für politische Bildung und des Fotografen Mark Mühlhaus

Beginn Di., 25.02.2020, - Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 Termin
Kursleitung

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Das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ist weltweit zum Synonym für den Holocaust, die Ermordung der europäischen Juden, geworden. Andere Mordstätten jedoch, an denen die Täter des nationalsozialistischen Deutschland ebenfalls Zehntausende oder gar Hunderttausende Menschen ermordeten, stehen heute oftmals "im Schatten" der Aufmerksamkeit und sind kaum oder gar nicht bekannt.

Eine Exkursion der bpb gemeinsam mit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Wissenschaft und Forschung sowie Vermittlung und Bildung führte im Mai 2016 auf einer Spurensuche an neun in Deutschland wenig oder völlig unbekannte Orte - nach Polen, Belarus und in die Ukraine, an Orte wie Chelmno, Belzec, Sobibór, Treblinka und Lublin-Majdanek, nach Maly Trascjanec sowie nach Babyn Jar, Kamjanez-Podilskyj und Lwiw-Janowska.

An diesen Orten wurden zu Zehntausenden und Hunderttausenden Menschen umgebracht, vor allem Juden, aber auch Sinti und Roma, politische Gegner, Kriegsgefangene, zu "Untermenschen" herabgestufte Einheimische, psychisch Kranke und andere Patienten sowie "Arbeitsunfähige". Sie wurden erschlagen, erschossen und in mobilen Gaswagen oder Gaskammern mittels Motorenabgasen, Kohlenmonoxid oder Blausäure ermordet.
Die Spurensuche wurde von dem Fotografen Mark Mühlhaus begleitet; seine Bilder sind Grundlage dieser Ausstellung. Mark Mühlhaus beschäftigt sich seit mehr als zwanzig Jahren mit den vielen unterschiedlichen Formen der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere an den Holocaust, und des Gedenkens an die Opfer, und ist darauf bedacht, nicht nur das Vordergründige fotografisch festzuhalten:

Seine Bilder sind eine Annäherung an die Tatorte von damals, und sie geben einen Eindruck davon, wie es heute an diesen Orten aussieht, einschließlich der heutigen Formen des Gedenkens und Erinnerns. Das Ziel der Ausstellung ist es, diese Orte stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und sie für eine breite historisch-politische Bildung und Erinnerungsarbeit zugänglich zu machen.

Ort: Foyergalerie der VHS Regionalstelle Falkensee, Poststraße 15, 1. OG
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 8-20 Uhr, Eintritt frei

Das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ist weltweit zum Synonym für den Holocaust, die Ermordung der europäischen Juden, geworden. Andere Mordstätten jedoch, an denen die Täter des nationalsozialistischen Deutschland ebenfalls Zehntausende oder gar Hunderttausende Menschen ermordeten, stehen heute oftmals "im Schatten" der Aufmerksamkeit und sind kaum oder gar nicht bekannt.

Eine Exkursion der bpb gemeinsam mit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Wissenschaft und Forschung sowie Vermittlung und Bildung führte im Mai 2016 auf einer Spurensuche an neun in Deutschland wenig oder völlig unbekannte Orte - nach Polen, Belarus und in die Ukraine, an Orte wie Chelmno, Belzec, Sobibór, Treblinka und Lublin-Majdanek, nach Maly Trascjanec sowie nach Babyn Jar, Kamjanez-Podilskyj und Lwiw-Janowska.

An diesen Orten wurden zu Zehntausenden und Hunderttausenden Menschen umgebracht, vor allem Juden, aber auch Sinti und Roma, politische Gegner, Kriegsgefangene, zu "Untermenschen" herabgestufte Einheimische, psychisch Kranke und andere Patienten sowie "Arbeitsunfähige". Sie wurden erschlagen, erschossen und in mobilen Gaswagen oder Gaskammern mittels Motorenabgasen, Kohlenmonoxid oder Blausäure ermordet.
Die Spurensuche wurde von dem Fotografen Mark Mühlhaus begleitet; seine Bilder sind Grundlage dieser Ausstellung. Mark Mühlhaus beschäftigt sich seit mehr als zwanzig Jahren mit den vielen unterschiedlichen Formen der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere an den Holocaust, und des Gedenkens an die Opfer, und ist darauf bedacht, nicht nur das Vordergründige fotografisch festzuhalten:

Seine Bilder sind eine Annäherung an die Tatorte von damals, und sie geben einen Eindruck davon, wie es heute an diesen Orten aussieht, einschließlich der heutigen Formen des Gedenkens und Erinnerns. Das Ziel der Ausstellung ist es, diese Orte stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken und sie für eine breite historisch-politische Bildung und Erinnerungsarbeit zugänglich zu machen.

Ort: Foyergalerie der VHS Regionalstelle Falkensee, Poststraße 15, 1. OG
Öffnungszeiten: Mo-Fr, 8-20 Uhr, Eintritt frei



Der Besuch der Ausstellung ist zu den angegebenen Zeiten kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Herzlich Willkommen!

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