Gespräch und Lesung mit der Zeitzeugin Ruth Weiss


Ruth Weiss wurde 1924 in Fürth geboren und erlebte dort auch die erste Phase der Ausgrenzung und Gewaltakte gegen die jüdische Bevölkerung im Nationalsozialismus, bevor sie 1936 mit ihrer Familie nach Südafrika fliehen konnte. Hier wie auch in Rhodesien (später Zimbabwe) erlebte sie das Apartheidregime mit und engagierte sich im Widerstand.

Ruth Weiss ist Trägerin des Verdienstkreuzes 1. Klasse und auch heute, mit 94 Jahren, immer noch als Journalistin und Schriftstellerin zu aktuellen politischen Themen Afrikas tätig. Am 11. Dezember 2019 wird ihr in Berlin der Ehrenpreis der Deutschen Afrika Stiftung verliehen.

In der Veranstaltung werden Passagen aus ihrer Autobiografie „Wege im harten Gras - Erinnerungen an Deutschland, Südafrika und England“ und anderen Büchern gelesen. Ruth Weiss wird aus ihrem wechselhaften Leben berichten, mit den Teilnehmer*innen ins Gespräch kommen und deren Fragen beantworten.

Die Veranstaltung findet statt als Kooperationsprojekt zwischen der RAA Brandenburg und der VHS Havelland.

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